Unser Wochenplan und seine Tücken..,

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Wer kennt das nicht. Der Magen knurrt und man hat Appetit auf etwas Leckeres. Nur weiß man nicht genau, auf was.
Um die kommende „Kochpanik“ zu umgehen, habe ich mir vor längerer Zeit angewöhnt, mit den Kindern zusammen einen Wochenplan zu schreiben.
Wir überlegen uns, was wir wann essen wollen und entsprechend wird für diese Woche eingekauft. Abhängig von Saison und Jahreszeiten. Immer vorrätig sind Brötchen, Erbsen, Spinat, gemischte Kräuter (alles TK), H-Milch, H-Sahne, Tomaten (Konserve) sowie Nudeln, Reis und Kartoffeln.

In der Theorie eine tolle Idee, man hat immer alles vorrätig und (meiner Meinung nach der wichtigste Aspekt) wirft möglichst keine Lebensmittel mehr weg, weil sie verdorben sind. Wie oft passiert es doch, das im Kühlschrank etwas schlicht übersehen wird und dann in die Tonne wandert. Und nebenbei erwähnt verdirbt man dem Pizza-Lieferdienst das Geschäft.

So weit der Plan. Nur leider hat er so seine Tücken.
Denn meine bald 4-jährige hat so gar keine Lust mehr auf den Plan. Nachdem sie bisher eine sehr gute Esserin war, hat sie jetzt klare Präferenzen. Dank ihrer Kindergartenfreundinnen gibt es nun Gerichte, die aus Prinzip ausgeschlossen werden und neu ist dafür die Forderung nach Nachtisch. Denn den gab es bisher bei uns nicht. Nicht, weil wir ein zuckerfreier Haushalt wären. Das sind wir bei weitem nicht. Sondern einfach, weil keiner von uns gerne Süßspeisen mochte.

Nun ja, Nachtisch ist aber nun ein großes Ding. Und der stand wohlgemerkt nicht auf meinem Essenplan.
Womit wir bei den Tücken des Essenplans sind. Was tun, wenn die Kinder keine Lust auf das geplante Essen haben? Und was mache ich nun zum Nachtisch?
Das erste Problem habe ich auf eine sehr einfache Weise gelöst. Böse Zungen nennen das Erpressung. Ich bezeichne es einfach als gutes Argument.

Ich habe entsprechend dem Plan gekocht und das Essen serviert. Nach anfänglicher Ablehnung durch die Große („Das mag ich aber nicht!!!“) und der Kleinen („Bääääh!!!“) kam mein Trumpf:
Es gibt NACHTISCH!!!

Und schon waren beide überzeugt.

Und der geht so. Man nehme einen kleinen Becher Kirschjoghurt (wegen der tollen Farbe; sonst was die Mäuse gerne mögen) und teile ihn auf 2 hübsche Dessertschalen auf. Dazu gibt man jeweils 2 Esslöffel Naturjoghurt und verrühre das leicht, bis dieser marmoriert ist. Als Deko ein kleines Cocktailschirmchen mit einer kleinen Erdbeere, Blaubeere oder was auch da ist und (ganz wichtig!) die richtige Präsentation: „Tataaa!!!! Nachtisch!“

Das Ende vom Lied sind 2 glückliche Kindergesichter.
Und eine glückliche Mama, die sich wieder wie ein kleiner schlauer Fuchs vorkommt.

So leicht kann es gehen.

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Für Bücherwürmer

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Unser Urlaub steht vor der Tür

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There are 2 comments

  1. lena

    Ich finde deinen „Schreibstil“ ganz toll, macht Spass zu lesen. Meine Töchter wollen auch immer Nachtisch oder was Süßes, aber mit Joghurt kann ich sie leider nicht zufriedenstellen. Da hast du Glück 🙂

    1. Letteloopi

      Danke schön! 🙂 nun, um ehrlich zu sein: das mit ,dem Joghurt klappt nicht mehr 🙁 …. Habe aber auch noch keine neue Alternative – bin offen für neue Ideen 🙂

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