Mein Jahresrückblick der anderen Art

Wow, wie die Zeit vergeht! Heute ist der 5. Januar und die erste Woche des neuen Jahres ist schon fast vorbei. Aber noch ist es glaube ich nicht zu spät für einen Jahresrückblick, meinen persönlichen Rückblick.

Ich lag fast 2 Tage mit einer Erkältung im Bett und habe haufenweise andere Blogs gelesen. Rückblicke sind schwer im Trend, ob die besten Posts des letzten Jahres, die erfolgreichsten Bilder bei Instagram, Danksagungen aller Art oder eine Zusammenfassung der persönlichen Highlights. Ich habe viel Input bekommen und dachte mir, ich schreibe nun auch ein kleines Essay über mein letztes Jahr.

Laut Wikipedia ist das Essay, eine geistreiche Abhandlung, in der wissenschaftliche, kulturelle oder gesellschaftliche Phänomene betrachtet werden. Im Mittelpunkt steht die persönliche Auseinandersetzung des Autors mit seinem jeweiligen Thema.“

Gut, da wären wir also…

Zurück zu meinem letzten Jahr.

Mein Blog ist noch nicht einmal ein Jahr alt, insofern lasse ich die erfolgreichsten Blogeinträge, etc. mal wegfallen… Ich freue mich über jeden einzelnen Leser und freue mich noch mehr, wenn es mehr als 20 an einem Tag sind.

Mir macht das schreiben wahnsinnigen Spaß nur komme ich nicht so oft dazu, wie ich es gerne möchte.

Über was könnte ich dann schreiben? Was habe ich das ganze Jahr durch getan? Welche Tätigkeit hat sich immer und immer wieder wiederholt?

Lasst mich mal überlegen….

Was tue ich Tag für Tag, ohne mich darüber zu beschweren und das seit bald 5 Jahren? Genau! Windeln wechseln!

Um ehrlich zu sein, als mir die Idee durch den Kopf schoss dachte ich so ein Quatsch. Dann gab ich bei Google „wieviel kackt ein Baby pro Jahr?“ ein und konnte kaum fassen, als Google sage und schreibe 309.000 (!!!) Ergebnisse ausspuckte. Es scheint also noch andere Menschen zu geben, die sich darüber Gedanken machen.

Und unter all den Artikeln fand ich einen besonders unterhaltsamen auf www.news.de.

In diesem Artikel geht es um 20 Dinge, die man man noch nicht über Scheiße wusste (oder auch nicht wissen möchte).

„Kinder lernen von klein auf: “Scheiße“ sagt man nicht. Heranwachsende merken: Hat man Scheiße gebaut, zieht das in der Regel mächtig Ärger nach sich. Und Erwachsene wissen: Wer Scheiße anfasst, erotisch findet oder gar verzehrt, steht sofort außerhalb des Bereichs, den wir als unsere Zivilisation abgesteckt haben. Scheiße ist das letzte Tabu.“

Florian Werner, 1971 geborener Kulturwissenschaftler aus Berlin, bricht es. Er betrachtet in Dunkle Materie das menschliche Exkrement historisch, medizinisch, philosophisch, sprachwissenschaftlich, psychologisch, religiös.

Hier ist ein kleiner Auszug:

Ach du dickes Ei: Ein Stuhlgang kann bis zu 1,5 Kilogramm Kot hervorbringen. Pro Jahr scheißt jeder Mensch an die 100 Kilogramm. Allein die Einwohner Berlins produzieren 800 Tonnen Kot – pro Tag.

Amerikanische Gründlichkeit: Das Toilettenpapier wurde 1857 vom Amerikaner Joseph Gayetty erfunden. Seine Landsleute blieben Vorreiter auf diesem Gebiet: Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 gab es in New York Klopapier mit dem Antlitz von Osama bin Laden zu kaufen.

Stilles Örtchen: Um das Geräusch beim Stuhlgang zu übertönen, ist in Japan ein Gerät namens Otohime sehr beliebt – es kommt im Bad zum Einsatz und klingt wie eine laufende Wasserspülung.

Kunst ist kacke: Der britische Künstler Marc Quinn hat 1997 eine Büste seines Gesichts geformt – aus seinem eigenen Kot. Das Werk heißt «Shit Head».

Besetzt: Jeder Mensch verbringt im Durchschnitt ein knappes Jahr seines Lebens mit dem, was der Philosoph Georg Wilhelm Friedrich Hegel das «abstrakte Abstoßen seiner von sich selbst» genannt hat. Seit etwa 1600 ist man dabei am liebsten alleine. Aber erst ab 1900 wurde es üblich, dass man die Badezimmertür von innen abschließen kann.

Zitat, Quelle und den vollständigen Artikel findet ihr hier:

http://www.news.de/medien/855156101/20-dinge-die-sie-noch-nicht-ueber-scheisse-wussten/1/

So, zurück zu meinem Jahr.

Ich habe 2 Windelkinder (unsere Älteste ist trocken) und bin von durchschnittlich 5 Windeln/Kind/Tag ausgegangen (Schwankungen aufgrund gesundheitlicher Beeinträchtigungen nicht mitgerechnet). Macht für 365 Tage ganze 3.650 Windeln.

Das entspricht knapp 18 Maxiboxen mit 204 Windeln.

Dazu kommt noch unser 45 Kg schwerer Hund, der eine sehr zuverlässige Verdauung hat. Ich war also ganz schön beschäftigt.

Das war mein etwas anderer Rückblick auf 2015.

Ich bedanke von ganzem Herzen bei meinen Lesern für eure Treue und freue mich auf ein großartiges Jahr 2016 mit euch!

Mein Jahresrückblick der anderen Art

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