Der ‚fast‘ perfekte Guglhupf…

Herrje, manchmal möchte man sich doch wirklich in den Allerwertesten beissen…

 

Der „fast“ perfekte Guglhupf

Da backe ich an Weihnachten einen wirklich leckeren, lockeren und irgendwie nahezu perfekten Guglhupt und vergesse dann das gute Stück zu fotografieren,… Natürlich war die Glasur auf einer Seite makellos und wirklich schön mit einem WoW-Effekt, weshalb diese auch verputzt wurde und die nicht so schöne Seite musste nun für das Bild herhalten J

(Hinterher habe ich mich so geärgert, dass ich das Rezept gar nicht mehr bloggen wollte, aber das Küchlein war so lecker, das dies dann wirklich schade wäre…)

 

Insofern gibt es heute das Rezept zu einem wirklich leckeren Guglhupf, mit einem Bild als Proof, das dieser schmeckt.

 

Zutaten:

  • 500 g Schattenmorellen (TK oder aus dem Glas)
  • 250 g Butter
  • 140 g Zucker
  • Salz
  • 3 Eier
  • 3 TL Vanillezucker
  • 200 ml Orangensaft (ohne Fruchtfleisch)
  • 250 g Mehl
  • 50 g Speisestärke
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 2 Packungen weiße Kuvertüre
  • 2-3 Drops Kakaobutter
  • 20 ml Lebkuchenlikör (20 % ig) oder 100 ml Eierlikör (für die alkoholfreie Variante einfach 50 ml mehr Orangensaft nehmen)

 

Backofen auf 180 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen.

So geht’s:

  1. Eier trennen und das Eiweiß mit dem Vanillezucker steif schlagen und zur Seite stellen.
  2. Kirschen abtropfen lassen.
  3. Eigelb mit dem Zucker, dem Salz und der Butter schaumig und den Likör unterrühren.
  4. Mehl, Speisestärke und das Backpulver mischen, sieben und unter den Teig mischen.
  5. Die Kirschen hinzufügen und vermengen.
  6. Vorsichtig den Eischnee unterheben.
  7. Teig in die gefettete Backform geben und 1 Std. backen (die letzten 25 Minuten den Kuchen mit Alufolie abdecken)
  8. Mit Stäbchenprobe testen, ob der Kuchen durch ist. Klebt noch Teig am Stäbchen weiterbacken, ist das Stäbchen trocken – schnell rausnehmen)
  9. Kuchen in der Form 15 Minuten ruhen lassen, anschließend vorsichtig stürzen.

 

 

Nun zu der Glasur:

 

  1. Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Bitte aufpassen, dass das Wasser nicht kocht, denn geraten Wasserspitzer in die Schokolade gerinnt diese und man hat einen zähen Klumpen. Gerade weiße Kuvertüre bereitet oft Probleme, ich gebe zu dieser immer 3 Drops Kakaobutter hinzu, dann geht das meist leichter.
  2. Während die Schokolade schmilzt die Guglhupfform gründlich auswaschen und spülen. Anschließend abtrocknen. Die Hälfe der nun flüssigen Schokolade in die Form gießen und durch schwenken verteilen.
  3. Den noch lauwarmen Kuchen vorsichtig in die Form setzen und die restliche Schokolade mit einem Löffel seitlich reinlaufen lassen, so das alle Seiten gleichmäßig gefüllt sind.
  4. Das gute Stück im Kühlschrank verschwinden lassen (ich habe ihn auf der Terrasse gelagert), am besten über Nacht.

 

Am nächsten Morgen, den Kuchen aus der Form schälen (ich verwende eine Silikonbackform, die kann man einfach umstülpen), Werk bewundern, kurz staunen, FOTO machen und dann genießen J.

Da dieses leckere Törtchen schnell zubereitet ist, ist es auch perfekt für Silvester geeignet. Sieht bestimmt auch hübsch aus in Mini-Förmchen.

 

Gutes Gelingen 🙂

 

 

 

 

 

 

 

 

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There are 2 comments

  1. Bonny & Kleid (@bonnyundkleid)

    Von dem Trick hab ich kürzlich gelesen. Also, dass man erst die Schoki in die Form gibt und den Kuchen dann reinsetzt. Auf die Idee bin ich vorher irgendwie noch nicht gekommen und hatte dementsprechend immer eher nicht so perfekte Kuchen. Sobald ich mir auch endlich eine Silikonbackform zugelegt hab, versuche ich das nochmal! Danke fürs (sehr lecker klingende) Rezept 🙂

    1. Letteloopi

      Um ehrlich zu sein habe ich mich auch gefragt, warum man auf so etwas nicht selbst kommt ? der Vorteil ist auch, sollte der Kuchen etwas zerfallen sein, macht nichts, die Kuvertüre flickt und kaschiert ?

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